Verschmutzungen von Bauteilen

Verschmutzungen können in allen Prozessschritten eingeschleppt werden. Schon die Rohstoffe können Fremdmaterialien enthalten. Aber auch während der Verarbeitung oder beim Transport können Verschmutzungen aufgebracht werden. Je nach Art der Verschmutzung werden verschiedene spektroskopische und mikroskopische Methoden zur Schadensanalyse eingesetzt.

Für die Untersuchung flüssiger Rohstoffe eignet sich die NMR-Spektroskopie zum Nachweis organischer Verunreinigungen. Bei dieser Methode können auch kleine Mengen an Fremdsubstanzen analysiert werden. Bei anorganischen Verunreinigungen in Flüssigkeiten eignet sich die RFA-Spektroskopie zum Nachweis im Spurenbereich.

Bei Verschmutzungen der Oberfläche eines Bauteils können die Fehlstellen meist mit der Rasterelektronenmikroskopie und/oder der IR-Spektroskopie analysiert werden. Aus der Zusammensetzung wie auch der Morphologie der Verschmutzungen kann man meist Hinweise zur Quelle der Kontamination erhalten. Bei Einschlüssen ist eine geeignete Probenvorbereitung und Präparation notwendig. 

Manche Kontaminationen sind nicht sichtbar, führen aber bei der Weiterverarbeitung zu Problemen. Typisches Beispiel sind Haftungsprobleme von Lacken oder Verklebungen, für deren Untersuchung extrem oberflächenempfindliche Methoden sinnvoll sind.

Eine systematische Schadensanalytik mit speziell auf den Schadensfall abgestimmten Untersuchungsverfahren ermöglicht, die Zusammensetzung und Art der Verschmutzungen an Kunststoffteilen zu charakterisieren und häufig deren Ursache zu ermitteln. Wir führen eine auf Ihre Fragestellung optimierte Schadensanalyse durch und können somit helfen, Ausschussraten zu reduzieren.

Unser Prüflabor für Kunststoffe ist spezialisiert auf die Analyse von Schadensfällen an Spritzgussteilen. Wir erstellen Ihnen gerne ein entsprechendes, auf Ihr Problem zugeschnittenes Angebot.