Chromatographie

Die folgende Aufstellung erklärt kurz das Prinzip einiger unserer Methoden der Chromatographie. Außerdem werden exemplarisch typische Anwendungsgebiete dargestellt:

GC-MS

  • Die Kombination von Gaschromatographie (GC) und Massenspektrometrie (MS) erlaubt die Auftrennung verdampfbarer Substanzgemische und die Identifizierung einzelner organischer Komponenten anhand des Massenspektrums. Gekoppelt mit einem Dampfrauminjektor oder einem Thermodesorptionsgerät erweitert sich das Einsatzgebiet auf feste bzw. nicht verdampfbare Proben.
  • Anwendungsgebiete: Qualitative und quantitative Analysen von Gas- oder Flüssigproben wie beispielsweise Lösemittel in Lacken oder Identifizierung unbekannter Verbindungen in Ölproben, Bestimmung der Emission organischer Verbindungen z. B. von Werkstoffen des Kfz-Innenraums, Überwachung von MAK-Grenzwerten durch Analyse von Luftsammlern.

Präparative LC

  • Präparative Flüssigchromatographie ermöglicht die Auftrennung größerer Substanzmengen.
  • Anwendungsgebiete: Vergleich von Chargen, Isolierung relevanter Fraktionen (vor einer möglichen Identifizierung mit spektroskopischen Methoden), Gewinnung von Referenzsubstanzen

Hochleistungsflüssigkeitschromatographie HPLC

  • Mit der HPLC werden vor allem polare, nicht flüchtige Substanzen getrennt, quantifiziert und durch Vergleich mit den Retentionszeiten einer Referenzprobe identifiziert. Die HPLC eignet sich auch zur Analyse flüchtiger Substanzen in eine Wassermatrix oder Pufferlösung.
  • Anwendungsgebiete: Bestimmung von Aldehyden und Ketonen in Werkstoffen des Kfz-Innenraums