Infrarot und Ramanspektroskopie

Polymeridentifikation mittels FTIR

Die FTIR (Fourier-Transformations-Infrarot) Spektroskopie ist eine gängige Methode zur Materialidentifikation und Charakterisierung. Sie kann auch an kleinen Partikeln oder (abgespülten) Verunreinigungen in µg-Bereich durchgeführt werden.

Dadurch ist sie auch eine wirkungsvolle und schnelle Methode bei der Aufklärung von Schadensfällen. Die meisten Anwendungen setzen jedoch eine fachmännische Interpretation der gemessenen Spektren voraus. In der folgenden Abbildungen konnten nach einem Verklebungsproblem eindeutig Weichmacher an der Kontaktstelle nachgewiesen werden.

 

Infrarotspektrum

 

 

Raman Spektroskopie

In bestimmten Anwendungsfälle, beispielsweise falls eine hohe Ortsauflösung gewünscht wird, kommt die Mikro-ramanspektroskopie zur Anwendung.

Die folgende Abbildung zeigt die mikroskopische Aufnahme eines Partikels auf einem Medizintechnik-Produkt links und das entsprechende Ramanmapping rechts. Die Raman Spektren der rechten Abbildung werden (analog zu IR)zur chemischen Charakterisierung genutzt, man erhält darüber hinaus jedoch die Korrelation zur Ortsauflösung der Mikroskopie.

  Ramanverteilungsbild

 

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